LAND IN SICHT

Über eineinhalb Jahre erzählen wir die Wege eines Jemeniten, eines Kameruners und eines Iraners durchs deutsche Asyl in der brandenburgischen Provinz. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Mentalitäten der Brandenburger aufeinander.


Ausgezeichnet mit dem Goethe Dokumentarfilmpreis
Dok Leipzig 2013


„mitreißend und sensibel … mit Hartnäckigkeit und viel Empathie“
- Jury Goethe-Institut

 

„Das Resultat dieser geduldigen Annäherung ist ein kurzweiliger, äußerst vielschichtiger Film voller Humor und bizarrer Einsichten, der viel über die Erfahrungen der drei Migranten erzählt, aber auch das eigene Land als seltsam fremd erscheinen lässt."

- FILMDIENST

 



GESTRANDET

Einer von 20 Kurzfilmen der Reihe 20xBrandenburg


Grimmepreis 2011 für 20 x Brandenburg


"Ein Schwarzer mit Kopftuch auf dem Fahrrad, auf dem Weg zu den Dorffesten in der Umgebung. Er redet gern mit den Leuten, mit dem Bürgermeister Horst, auch mit einem Rassisten, der ihn leise bedroht, er fragt unerschrocken nach, hört geduldig zu, korrigiert den Mann mit sanften Worten. Acha will zu Brandenburg gehören, seine Freundlichkeit ist beschämend und unermesslich."

- DER TAGESSPIEGEL



WENN DIE WELT UNS GEHÖRT

Bis heute unser einziger Spielfilm. Er basiert auf unserer Arte-Dokumentation TEUFLISCHE SPIELE - eine Geschichte über drei Jugendliche in Thüringen, die gemeinsam Selbstmord begingen, indem sie 2001 Hand in Hand von einer Brücke sprangen.


Deutscher Wettbewerb der Hofer Filmtage 2009


Wettbewerb Spielfilm, Max Ophüls Festival 2010


„Zum fatalen Verhängnis wird die Clique in Wenn die Welt uns gehört, wo drei Jugendliche ganz allmählich in eine Parallelwelt der Teufelsanbeterei hineinrutschen. Packend schildern das die Regisseurinnen Antje Kruska und Judith Keil, die nach vier gemeinsamen Dokumentarfilmen hier ihr souveränes Spielfilmdebüt vorlegen.“
- epd-Film



DANCING WITH MYSELF

Ein Film übers Tanzen, Tänzer und die Suche nach dem Glück. Laurin (18), Mario (36) und Reinhard  (63) blühen auf den Tanzflächen Berlins auf, sind mutig, verführen oder beamen sich in eine schöne, sorgenfreie Welt. In ihrem Alltag stehen sie auf eher wackeligen Beinen und ihre Probleme wachsen ihnen langsam über den Kopf.


Premiere auf der Berlinale 2008
Eröffnungsfilm Perspektive Deutsches Kino


Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube Deutscher Wettbewerb
Dok Leipzig 2008


„Das weibliche Dokfilm-Dreamteam Keil/Kruska beweist erneut, wie aufregend das normale Alltagsleben von Menschen wie Du und ich sein kann, ohne dass die Porträtierten deswegen einem „Big Brother“ – Voyeurismus preisgegeben werden müssen.“
- TIP



TEUFLISCHE SPIELE

Ein Jahr nach dem tragischen Selbstmord von drei Jugendliche zeigen wir das Leben der zurückgebliebenen Freunde und ihre Versuche das Vergangene zu verstehen und weiter zu leben.


TV-Auftragsproduktion ARTE


„Wie in ihrem letzten Film werfen Judith Keil und Antje Kruska einen zärtlichen, aber unsentimentalen Blick auf die Menschen vor ihrer Kamera. ...Und am Ende des Films ist man froh, dass man nicht weiss, was man denken soll, erinnert sich aber daran wie hart es ist als Teenager in der Provinz.“
- TAZ



DER GLANZ VON BERLIN

Unser Publikumsliebling. Ein Film über drei wunderbare Putzfrauen in Berlin. Gewann unter anderem den Grimmepreis für bester deutscher Dokumentarfilm 2003.


Premiere Hofer Filmtage 2002

 

Perspektive Deutsches Kino, Berlinale 2003

 

Ausgezeichnet mit dem Grimmepreis für bester Dokumentarfilm 2003

 

Ausgezeichnet mit dem Dokumentarfilmpreis für bester Dokumentarfilm, Cinema delle Donne, Turin, Italien, 2003

 


„Ein wahrer Geniestreich. Bildästhetisch brillant und epischer, als Helene Weigel es jemals war, Brecht hätte sie geliebt. Es ist ein kleines Lehrstück über die Möglichkeit des Dokumentarfilmgenres, das auch unterhalten kann, keinen sozialromantischen Kitsch benötigt und nicht für Fernseh-Nachteulen von Arte oder 3sat bestimmt ist.“
- Berliner Zeitung



AUSFAHRT OST

Unser erster gemeinsamer Film. Wir begleiten Nico, Lenne und Tomcat, 3 Stammgäste einer Autobahnraststätte in Möser bei Magdeburg  in ihre Leben. Da geht es um Familie, Arbeit(slosigkeit), Frauen, unerfüllte Wünsche und gelebte Sehnsüchte.


Grimmepreis Nominierung 2000

 


„So ein Film müsste eigentlich zur Hauptsendezeit laufen, weil er das wahre Leben zeigt – direkter, ehrlicher und vor allem unterhaltsamer als alle intellektuellen Debatten über Ossis und Wessis.“
- Süddeutsche Zeitung

 

"Einmal mehr gilt: Das Leben schreibt die besten Geschichten: sonderbare wie traurige.“
- TV Spielfilm